BARMER-Selbstverwaltung steht für bürgerschaftliches Engagement

Sozialwahl 2017: Votum für ein politisches Ehrenamt

Berlin, 08.09.2017 – Vom 8. bis 17. September findet die Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt. Die soziale Selbstverwaltung, die bei der diesjährigen Sozialwahl gewählt wird, prägt dieses Engagement in besonderem Maße, denn nicht der Staat, sondern die ehrenamtliche Selbstverwaltung entscheidet in der gesetzlichen Krankenkasse über die Grundzüge der Kassenpolitik.

Wichtige Entscheidungen fällt die Selbstverwaltung: von der Wahl und Kontrolle des Vorstandes über Verabschiedung des Haushaltes bis zum Beschluss von Satzungs-leistungen, wie zum Beispiel Bonusprogrammen oder Wahltarifen. Zentrales Gremium der Selbstverwaltung ist der Verwaltungsrat als Parlament der Krankenkasse. Bei der Sozialwahl entscheiden nun deren Mitglieder über die Zusammensetzung des Verwaltungsrates. „Bei der Sozialwahl bestimmen die Mitglieder mit über den Kurs ihrer Krankenkasse. Zugleich ist diese Wahl ein Votum für ein politisches Ehrenamt. Und jede Stimme stärkt der Selbstverwaltung dabei den Rücken“, so Bernd Heinemann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der BARMER, anlässlich der Woche des bürgerschaftlichen Engagements.

Derzeit sind die 7,5 Millionen Mitglieder der BARMER aufgerufen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. An sie wurden Anfang September die Briefwahlunterlagen versandt. Nachdem die Wählerinnen und Wähler ihr Kreuz gemacht haben, können sie die roten Briefumschläge kostenlos zurücksenden. Spätestens zum Stichtag 04. Oktober 2017 muss der rote Umschlag mit dem angekreuzten Stimmzettel wieder bei der BARMER eingehen. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder, die am 1. Mai 2017 das 16. Lebensjahr vollendet haben.

„Hier vertreten Versicherte die Interessen der Versicherten. Zugleich sind die gewählten Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter originärer Ansprechpartner für Versicherte bei der Wahrnehmung ihrer Rechte als Patientinnen und Patienten. Hier engagieren sich Bürgerinnen und Bürger nah an den Menschen“, betont Heinemann.

Bereits im Mai wurden die Sozialwahlen bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Saarland und den Ersatzkassen TK, DAK-Gesundheit, KKH und hkk durchgeführt. Die Wahlberechtigten haben dort bereits gezeigt, dass ihnen die selbstverwaltete Sozialversicherung wichtig ist. Erstmals seit 30 Jahren ist die Wahlbeteiligung wieder gestiegen.

Der spätere Wahltermin bei der BARMER war aufgrund der von den Verwaltungsräten beider Kassen einstimmig beschlossenen Fusion von BARMER GEK und Deutscher BKK zum 1. Januar 2017 gesetzlich vorgeschrieben.

Wer sich über die Sozialwahl bei der BARMER und die dafür kandidierenden Listen informieren will, findet unter www.sozialwahl.de sowie unter www.barmer.de/sozialwahl ausführliche Informationen. Ein Austausch über die Sozialwahl findet im Internet auch bei Facebook und Twitter statt. Unter www.sozialwahl.de/facebook und www.sozialwahl.de/twitter kann sich jeder daran beteiligen.

Kontakt
Infobüro Sozialwahl
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